Der Bärenmarkt bringt Geschenke
Saso Nikolov

Saso Nikolov

Der Bärenmarkt ist unser Freund

Alle 3-5 Jahre sind seit 1900 bis heute (2018) grössere Kurseinbrüche passiert. Danach lagen die Aktienkurse am Boden. Diese Zeit nennt man Bärenmarkt. Also eine Zeit, in der unser Bär die Kurse von oben nach unten prügelt. In dieser Zeit sinken oder stagnieren die Kurse.

Wenn die Kurse über einen längeren Zeitraum wieder steigen, nennt man das einen Bullenmarkt. Der Bulle stößt die Aktienkurse mit den Hörnern in die Luft. Wann der Wechsel kommt, kann niemand voraussagen, aber man kann die Zeichen erkennen, ab wann man vorsichtiger sein sollte.

Was passiert mit den Kursen im Bärenmarkt?

Die Märkte, also alle Kurse zusammengenommen, sinken im Schnitt um 30-40%, manchmal auch mehr. Das sind wunderbare Einkaufspreise für Aktien. Stellen Sie sich vor, im Supermarkt gibt es eine Rabatt-Aktion und alle Preise sind um 30% reduziert. Schmeckt alles? Nein, aber man kann sich nun günstig mit ausgewählten Leckereien eindecken.

Für den gleichen Betrag, bekommen wir mehr.

Welche Zeichen können uns helfen?

Es gibt viele und auch sehr viele komplexe Zeichen, die man anhand von Daten ermitteln kann und dann eine Prognose aufstellen. Darum soll es hier nicht gehen, denn wir brauchen etwas einfaches. Etwas dass wir sofort verstehen und nicht lange ausrechnen müssen.

Ein Beispiel für ein komplexes System ist die verfügbare Geldmenge: Steigen die Zinsen, legen mehr Menschen Geld wieder in Geldwerte (super grob) an, oft bei Banken. Damit können die Banken wieder Kredite vergeben. Doch mit der Zeit wird das Geld immer knapper und auch teurer und es ist weniger Geld für weitere Aktienkäufe da. Es kann bald kippen.

Aber es reicht oft auch aus, sich die Nachrichten anzusehen. Der Markt wird von den Handlungen der Marktteilnehmer getrieben. Die Mehrheit der Marktteilnehmer ist durch die Medien beeinflusst. Wenn also die Medien nur noch von Crash-Prophezeiungen reden, dann werden die Marktteilnehmer nervös und halten sich erstmal mit neuen Aktienkäufen zurück. Eventuell realisieren einige auch Gewinne. So wird es zur selbst erfüllenden Prophezeiung. Wir müssen also nur lauschen, ob alle vom Crash reden.

Was ist wenn wir den Zeichen nicht sehen?

Bisher haben die Kurse sich auf den meisten Märkten und immer auf dem US-Markt weiter nach oben entwickelt. Wenn man also den Ausstieg oben verpasst, hat man nicht wirklich was verloren, wenn man breit aufgestellt ist. Die Dividenden kommen nach wie vor rein. Damit kann man dann sehr günstig einkaufen. Dazu kommt der weiterlaufende Sparplan. Man ist schnell wieder oben auf.

Schon alleine wegen der Inflation. Die Preise steigen, die Unternehmen machen mehr Umsatz und Gewinn.

Im Buch von Tony Robbins gibt (hier sind Buchempfehlungen) berechnet er jemanden, der immer zum besten Zeitpunkt Aktien kauft und jemanden, der immer nur zum schlechtesten Zeitpunkt kauft. Am Ende hat der eine über 80.000 und der weniger glückliche über 70.000 Kapital. Zum Vergleich: Jemand der investiert hat, besitzt nur etwas über 50.000. Es lohnt sich also, zu investieren.

Fazit

Mit der Dividenden Hebel Strategie sind in der Regel schon fast alle Ausstiegskurse erreicht, bevor ein Crash kommt. Die Panikzeichen sollen verhindern, dass man beim nahenden Abstürzen der Kurse, keine weiteren Einstiegssignale nutzt. Diese werden durch den leichten ersten Rutsch eventuell erreicht. Der Crash ist dann aber heftig und schnell.

Wenn man aber dies verpasst: Keine Panik. Es ist dennoch Alles in Ordnung, denn wir erhalten gute Aktien, mit guter Dividende.

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